Reiseablauf:
In Juli 2013 sind wir auf das Rad als Transportmittel umgestiegen. Zunächst haben wir das Radreisen in Deutschland, Österreich, Ungarn "ausprobiert", um nicht ins kalte Wasser zu fallen. Zunächst ging es an Flüssen entlang, u.a. an der Donau, dann durch die Alpen. Die 2,5 monatige Europatour ist ganz gut gelungen. Noch gegen Ende der Tour fiel die Entscheidung, dass wir mit den Rädern Mexiko bereisen. Mitte September folgte eine zweimonatige Yucatan Rundreise. Anschließend beradelten wir nach einem Inlandsflug gute 40 Tage die Halbinsel Baja California von Nord nach Süd. Mexiko verließen wir an Neujahr 2014. Von der ursprünglichen Reiseplanung sind wir komplett abgekommen. Keines der Länder stand auf der ursprünglichen Wunschliste. Das zeigt erneut, dass es keinen Sinn macht, eine solche Reise zu weit in die Zukunft zu planen, da sich Interessensschwerpunkte stark ändern können. Vor allem auf die Abwechslung der Reiseart kommt es an.
Finanzen:
Unser Finanzplan war auf eine 18monatige Weltreise ausgelegt. Hierbei handelt es sich um eine Abschätzung aus minimalen und maximalen Reisenkosten. Unsere realen Reisekosten inkl. virtuellen Heimflugs lagen nach 18 Monaten (d.h. Ende Dezember 2013) etwa in der Mitte dieser Min Max Abschätzung. Besser kann man nicht kalkulieren :) .
Übernachtung pro Tag pro Person:
Deutschland: 9,5 Euro
Österreich: 14,3 Euro
Ungarn: 9,2 Euro
Mexiko: 11,9 Euro
Essen pro Tag pro Person:
Deutschland : 5,6 Euro
Österreich: 6,2 Euro
Ungarn: 5,7 Euro
Mexiko: 5,6 Euro
In Deutschland haben wir hauptsächlich gezeltet bis auf eine Ausnahme. In Österreich sind wir mangels Alternativen und wegen schlechtem Wetter öfter mal in eine Unterkunft, haben aber auch zweimal kostenlos campiert. In Ungarn haben wir gezeltet und waren in Budapest drei Nächte im Hotel. In Mexiko waren wir zum Großteil in Unterkünften (Doppelzimmer). Auf der Baja California konnten wir öfter (wild) zelten. Überall lag der Schwerpunkt auf Selbstversorgung. Gelegentlich aßen wir an Imbissbuden und Schnellrestaurants.
Gesundheit:
Wir erfreuten uns im dritten Halbjahr bester Gesundheit. Beweist das, dass Sport gesund ist?
Ausrüstung:
Im dritten Halbjahr sind wir aufs Rad ungestiegen. Bulls Räder haben auch in Mexiko perfekt gehalten, anders als vom Spezialisten prophezeit. Die Räder haben mehrere Flüge verpackt und unverpackt überlebt. Keine Platten mehr in Mexiko, dank Schwalbe Marathon Tour Plus Reifen, auf die wir umgestiegen sind. Auch sonst keine Defekte oder übermäßige Verschleißerscheinungen. Ich hatte meine Radhandschuhe in Mexiko verloren. Anne hat ihren Radcomputer ertränkt. Uns sind 3 Isomatten meiner jetzt ehemaligen Lieblingsmarke Exped innerhalb kurzer Zeit kaputt gegangen. Ersatz kommt per Paket aus Deutschland.
Unsere bisherigen Lieblingsreiseziele:
Meine: Mexiko gesellt sich auf den Top-Platz neben Botswana.
Annes: Südsee; Mexiko
Sichtbare Umweltprobleme unserer Reiseziele:
Deutschland, Österreich, Ungarn:
Kennt jeder: Exzessive Land- und Forstwirtschaft (erkennbar am Schachbrettmuster beim Blick aus dem Flugzeug), hohe Bevölkerungsdichte, dichte Besiedelung läßt kaum Raum für Natur, Problemzone Alpen: Tourismus, Landwirtschaft. vs. Naturraum) usw., erkennbare Flussbegradigung und Zerstörung der Auenwälder haben zur Hochwasserkatastrophe an der Donau beigetragen.
Mexiko:
Müllproblem, Überfischung, Exzessive Landwirtschaft in den wenigen fruchtbaren Gebieten der Baja California, Verdrängung des Dschungels in Yucatan.....
Menschen und Kulturen:
Wir erleben uns Deutsche im eigenen Land und auch sonst auf der Reise als eher zurückhaltende, wortkarge Menschen. Der Smalltalk über das Wetter oder die Frage "Wie gehts dir?" ist auf bestimmte Situationen beschränkt, in so vielen anderen Ländern beginnt jede Begegnung auf diese Art. Auf Deutschlands Campingplätzen grüßt man sich also höchstens, wenn man sich mindestens schon mal gesehen hat, in vielen anderen Ländern wird o.g. Smalltalk bei kurzen Begegnungen auf der Toilette oder am Stellplatz geführt.
Wir genossen die gute (touristische) Infrastruktur und den uns bekannten Way of life: alles läuft so, wie man es plant und man versteht endlich auch sprachlich mal wieder alles. Deutsche sind perfekt strukturiert, seit 1 Jahr mussten wir erstmals wieder Termine machen.;-) Auffallend ist, dass (wie in vielen westlichen Gesellschaften) die Menschen insgesamt sehr gestresst sind und für vieles "keine Zeit" haben.
Die Österreicher schwätzen gern, sind auffallend gastfreundlich und wir hatten so manch interessante Begegnung mit recht konservativ eingestellten Menschen. Insgesamt war Österreich wesentlich ländlicher, naturverbundener, die touristische Infrastruktur war hervorragend, die Preise leicht höher als in Deutschland.
Die paar Tage in Ungarn waren hingegen ein großes Kontrastprogramm zu Österreich und Deutschland: Im ländlichen Bereich wirkte so vieles sehr trostlos auf uns, die Menschen, die Orte, die Gegend. Während historische Gebäude in Österreich und Deutschland herausgeputzt werden, scheint in Ungarn kein Geld hierfür übrig zu sein.
Mexiko war für uns das krasse Gegenteil: völlig unstrukturiert, chaotisch, die Menschen planen rein garnichts, dort bekannt als "manaña-Kultur"- morgen, später, auf nichts ist Verlass, aber irgendwie funktionierts. Eine harte Bewährungsprobe für uns, wenn es um Verbindlichkeiten geht. Die gibt es hier nämlich einfach nicht. Dafür mussten auch wir rein garnichts mehr planen, hatten immer einen Schlafplatz, es ging immer irgendwie weiter. Die Yucateken sind sehr liebenswerte und unkomplizierte Menschen, leben ein äußerst einfaches Leben. Die Bewohner der Baja California sind etwas zurückhaltender, aber dennoch sehr hilfsbereit, ein Charakter, den wir immer wieder in Wüstenregionen erleben. Den äußersten Osten und Westen Mexikos erlebten wir sehr sicher, von Banditos keine Spur. Die Kolonialstädte Zentralmexikos bergen ebenfalls noch viele Schätze, wovon wir in Mexiko Stadt schon einen kleinen Einblick bekamen. Der christliche Glauben ist wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens und der gesamten Kultur Mexikos.
Sicherheit auf Reisen:
keine negativen Ereignisse, wir haben uns nie unsicher gefühlt, Bedenken wegen möglichem Diebstahl der Räder oder Wertsachen hat sich als unbegründet herauagestellt. Wir konnten zum ersten Mal unsere mobile Alarmanlage zur Sicherung der Räder verwenden :), wäre aber nicht nötig gewesen.
Posts mit dem Label Reisekosten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Reisekosten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 31. Januar 2014
Freitag, 3. Januar 2014
Reisekosten Mexiko
Reisekosten Mexiko:
Kosten pro Tag pro Person
1. Reiseabschnitt: 60 Tage Yucatan mit dem Rad
Übernachtung: 13,2 Euro
Essen: 5,4 Euro
Transport: 0,6 Euro
2. Reiseabschnitt: 42 Tage Halbinsel Baja California mit dem Rad
Übernachtung: 10,0 Euro
Essen: 6,0 Euro
Transport: 0,3 Euro
Unser Transportmittel war das Rad, Taxis haben wir unter anderem für die Flughafentranfers genutzt. Der Inlandsflug von Yucatan zur Baja California ist hier nicht mit reingerechnet, da die beiden Ziele getrennt betrachtet wurden.
In Yucatan konnten wir nur drei mal zelten, hauptsächlich haben wir in Posadas, Motels und Hotels im Doppelzimmer gewohnt.
Auf der Baja haben wir öfter wild gezeltet, zum Großteil haben wir in Motels und Hotels im Doppelzimmer geschlafen.
Essen und Getränke haben wir hauptsächlich im Supermarkt und Minimarkt gekauft. Auf der Baja C. konnten wir auch öfter mal in Loncherias essen, da diese zur rechten Zeit geöffnet hatten (anders als in Yucatan:) ).
Die optimale Radlernahrung in Mexiko schaut folgendermaßen aus:
Frühstück:
Kaffee, Müsli selber zusammengestellt mit Milchpulver
Tagsüber:
Tortillas mit Frankfurter Würstchen, Schmelzkäse, Frischkäse, Bohnenmatsch, gesalzene Erdnüße, Bananen, Cola oder ein "künstlicher" Saft.
Abends:
entweder Burger, Tortas oder Burritos
oder Nahrung wie tagsüber plus Zwiebeln, Tomaten, Salsa aus der Dose, Thunfisch und Orangen
oder selbstgekochte Nudeln mit Thunfisch und Tomatengewürz und Zwiebeln
Kosten pro Tag pro Person
1. Reiseabschnitt: 60 Tage Yucatan mit dem Rad
Übernachtung: 13,2 Euro
Essen: 5,4 Euro
Transport: 0,6 Euro
2. Reiseabschnitt: 42 Tage Halbinsel Baja California mit dem Rad
Übernachtung: 10,0 Euro
Essen: 6,0 Euro
Transport: 0,3 Euro
Unser Transportmittel war das Rad, Taxis haben wir unter anderem für die Flughafentranfers genutzt. Der Inlandsflug von Yucatan zur Baja California ist hier nicht mit reingerechnet, da die beiden Ziele getrennt betrachtet wurden.
In Yucatan konnten wir nur drei mal zelten, hauptsächlich haben wir in Posadas, Motels und Hotels im Doppelzimmer gewohnt.
Auf der Baja haben wir öfter wild gezeltet, zum Großteil haben wir in Motels und Hotels im Doppelzimmer geschlafen.
Essen und Getränke haben wir hauptsächlich im Supermarkt und Minimarkt gekauft. Auf der Baja C. konnten wir auch öfter mal in Loncherias essen, da diese zur rechten Zeit geöffnet hatten (anders als in Yucatan:) ).
Die optimale Radlernahrung in Mexiko schaut folgendermaßen aus:
Frühstück:
Kaffee, Müsli selber zusammengestellt mit Milchpulver
Tagsüber:
Tortillas mit Frankfurter Würstchen, Schmelzkäse, Frischkäse, Bohnenmatsch, gesalzene Erdnüße, Bananen, Cola oder ein "künstlicher" Saft.
Abends:
entweder Burger, Tortas oder Burritos
oder Nahrung wie tagsüber plus Zwiebeln, Tomaten, Salsa aus der Dose, Thunfisch und Orangen
oder selbstgekochte Nudeln mit Thunfisch und Tomatengewürz und Zwiebeln
Dienstag, 9. Juli 2013
Weltreise-Unlimited Zwischenbilanz 2
An unserem 365. Reisetag kamen wir in Deutschland an.
Unser 2. Reisehalbjahr führte uns nach Laos, Thailand, Malaysia, Indonesien, Australien (Northern Territory, South Australia) und Singapur. Die ursprünglich geplanten Länder Vietnam, Myanmar, Kambodscha sowie weitere Teile Indonesiens und Malaysias haben wir weggelassen bzw. auf Eis gelegt. Hinzu kam überraschend ein zweites Mal Australien und Singapur.
Zeitlicher Ablauf:
Die Reihenfolge der Länder in Südostasien hatten wir unterwegs geändert. Wir sind zunächst in die Länder Laos und Thailand gereist, da es dort im April ziemlich heiß wird und wir schon spät dran waren. Thailand haben wir wesentlich länger bereist als geplant. Danach ging es nach Malaysia und Indonesien, wo wir wesentlich weniger Zeit verbrachten als geplant. Die zeitliche Lücke füllte Australien mit 5 Wochen Reisedauer. Eher zufällig kamen wir nach zwei Tagen Singapur am 365. Reisetag in Deutschland an.
Nach der ursprünglichen Planung wären wir seit Anfang Juli in Südamerika. Wir haben uns jedoch entschieden zumindest vorübergehend das Reisemittel zu wechseln und Europa hinzugenommen.
Gründe für die Umplanung waren extrem hohe Temperaturen in Kambodscha, Vietnam und Myanmar und die Veränderung unserer Interessen. Malaysia haben bis auf Nationalparks als eher uninteressant empfunden. Sowohl Malaysia als auch Indonesien sind zum einen auf Tourentourismus ausgelegt, zum anderen gibt es einen Backpacker-"Highway". Beides ist nichts für uns. Individualreisen kann hier relativ teuer werden.
Finanzen:
Wir hatten erwartet, dass Thailand teurer ist als Laos. Es stellte sich heraus, dass es umgekehrt ist. Während der ersten Hälfte unseres Thailandaufenthaltes waren die Übernachtungskosten geringer als die Kosten für Essen. Das war sonst nirgendwo der Fall. Sowohl Laos und Thailand sind günstige Reiseländer.
Wie erwartet waren Malaysia und Indonesien teurer als Laos und Thailand. Vor allem die Übernachtungen sind teurer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis nimmt hier drastisch ab. Reisen in Malaysia und Indonesien ist vielerorts nur mit Reiseagenturen sinnvoll, was die Angelegenheiten teurer macht. Individualtouristen wird das Leben oft schwer gemacht, da Zugang zu vielen Nationalparks nur im Rahmen einer Tour oder mit Guide erlaubt ist. Unternimmt man etwas doch im Alleingang spart man kein Geld.
In Indonesien haben die vielen Inlandsflüge innerhalb kurzer Zeit unsere Transportkosten in die Höhe getrieben. Unseren geplanten Südotasienschnitt von 500 Euro pro Monat pro Person haben wir daher um etwa 15% überschritten.
Australien kam unplanmäßig dazu. Die kurz vor der Einreise abgeschätzten Kosten konnten wir gut einhalten.
Vor allem durch den zweiten Australienaufenthalt und Fiji aus dem ersten Halbjahr liegen wir jetzt über den ursprünglich geplanten Kosten. Da wir unvorhergesehene Mehrkosten eingeplant haben und sich diese im vernünfigen Rahmen bewegen, wird dieser Punkt kaum Einfluss auf die weitere Durchführung der Reise haben.
Übernachtung pro Tag pro Person
Laos: 5,4 Euro
Thailand: 4,9 Euro
Malaysia: 8,8 Euro
Indonesien: 8,9 Euro
Australien: 8,6 Euro (Campsites)
Singapur: 21,2 Euro
Essen pro Tag pro Person
Laos: 3,6 Euro
Thailand: 4,4 Euro
Malaysia: 4,7 Euro
Indonesien 3,9 Euro
Australien: 3,9 Euro (ausschließlich Selbstversorgung)
Singapur: 12,6 Euro
Transport pro Tag pro Person
Laos: 5,0 Euro
Thailand: 2,7 Euro
Malaysia: 4,2 Euro
Indonesien: 17,7 Euro
Australien: vergleichsweise teuer, wir hatten ein kleinen Camper, auf den knapp 6000 km haben wir für 790 Euro Benzin verfahren.
Singapur: 5,4 Euro
In Südostasien haben wir hauptsächlich im Doppelzimmer übernachtet, in Thailand gelegentlich im Zelt. Gegessen haben wir in Garküchen und auf Märkten, gelegentlich haben wir selbst gekocht.
Der Transport erfolgte per Bus, Sammeltaxi und Zug, in Malaysia und Indonesien auch per Flugzeug.
Die vielen Flüge in Indonesien innerhalb kurzer Zeit erklären die hohen Transportkosten.
In Australien haben wir nur im Camper in einfachen Bushcamps und Caravan Parks übernachtet. Die Campsites im Zentrum waren erheblich günstiger als die an der Ostküste. Wir haben ausschließlich selbst gekocht. Der Benzinpreis (Unleaded 91) schwankte zwischen 1,45 und 2,33 AUSDollar.
Gesundheit:
Außer einem Hundertfüßlerbiß hatte ich auch im zweiten Halbjahr keine gesundheitlichen Probleme, aber kaum zurück in Deutschland hatte ich wegen niedriger Temperaturen eine leichte Erkältung:).
Anne hatte in Thailand nach einem kleinen Sturz eine Schürfwunde am Knie und einen Hautausschlag in Laos.
Ausrüstung:
Wir haben unterwegs teilweise Kleidung ersetzt, was in Südostasien recht günstig ist. Mein Tagesrucksack hat durch Verschleiß den Geist aufgegeben, so dass er ersetzt werden mußte.
In Deutschland steigen wir vom Rucksack auf Fahrradtaschen um, Outdoorkleidung wird durch Fahrradkleidung ersetzt.
Unsere bisherigen Lieblingreiseziele:
Meines: immernoch Afrika, im zweiten Halbjahr war Australien, Thailand, Laos und Flores gut, Singapur nicht zu vergessen.In Malaysia leider nur die Nationalparks.
Annes: Fiji bleibt Favorit, aber wir haben sehr viele tolle Länder bereist... Das Stranderlebnis war in Thailand am besten, die Menschen auf Flores waren faszinierend und herzlich und das Reisen machte in Laos und Nordthailand unglaublich viel Spaß. Und dann ist da noch Afrika:-)
Sichtbare Umweltprobleme unserer Reiseziele:
Allgemein hat Südostasien (ohne Singapur) Müll ein gravierendes Problem. Während man in Thailand und Malaysia das Problem zumindest an Land einigermaßen im Griff hat, ist der Zustand in Laos katastrophal. Man hat hier nicht gelernt mit Kunstoff und Glasmüll umzugehen. Dieser wird vermutlich aus Gewohnheit einfach irgendwo hingeworfen. Die Meere vor Südostasien sind extrem vermüllt, was man auf Bootfahrten und am Strand nicht übersieht.
Das Hauptproblem in Malaysia sind Palmölplantagen so weit das Auge reicht. Es werden große Waldgebiete brandgerodet und durch eine Ölpalmen Monokultur ersetzt. Es bietet sich sehr oft ein Szenario des Schreckens, welches eine gute Kulisse für einen Endzeitfilm wäre. Während im Rest der Welt auf der großen Uhr noch fünf vor 12 ist, ist es hier schon zwei Minuten nach 12.
Die Tier und Pflanzenwelt wird dadurch auf kleine Gebiete verdrängt und viele endemischen Arten sind vom Aussterben bedroht. Hier muss international dringend unter die Arme gegriffen werden. Man wirbt im Tourismus gerne mit der grandiosen Tierwelt Malaysias, aber die Bestände sind stark gefährdet. Bis auf die Nationalparks war Malaysia für uns als Reiseland eher uninteressant. Diese sollte man dort unbedingt besuchen, weil es sich lohnt und deren Fortbestand sichert.
In Nordthailand und Laos ist Brandrodung ein enormes Umweltrisiko.
In Thailand und Laos werden Arbeitselefanten jetzt im Tourismus eingesetzt.
Verhaltensstörungen sind selbst für Leihen nicht zu Übersehen. Affen werden als Ausstellungsstück noch in kleinen Käfigen gehalten und müssen vor sich hinvegetieren. In Malaysia und Indonesien werden Orang Utans als Haustiere gehalten, die Eltern werden getötet und das Junge in einen Käfig gesteckt. Das Alles sollte eigentlich nicht mehr zeitgemäß sein und hat im 21. Jahrhundert nichts verloren.
In Südostasien hat Umweltschutz von der Politik bis zum Einzelnen einen bedenklich geringen Stellenwert.
In Australien sind die enorm großen Weidegebiete eine Gefahr für das Buschland. Ähnlich wie in Namibia und Botswana benötigt man für wenige Weidetiere große Landflächen. Der offene Buschwald wird dadurch zerstört. Auf einem einhundert Kilometer langen Streckenabschitt in Südaustralien kann man sich davon ein gutes Bild machen: buschloses Weideland mit wenigen Schafen so weit das Auge reicht.
Menschen und Kulturen:
Südostasien. Andere Länder andere Sitten:-) Wir fühlten uns durchweg wohl in diesem extrem bevölkerten Teil der Erde, nur Lärm und Umweltprobleme wurden uns manchmal zuviel.
Ein Hauptgrund, dass wir uns so wohlfühlten, ist wohl, dass wir zwar neugierig betrachtet, fotografiert und angesprochen wurden, jedoch mit einer angenehmen asiatischen Zurückhaltung. Kommunikation fand durch sprachliche Barrieren oft mit Augen, Händen und Bildern statt, was zu wesentlich intensiveren Begegnungen führte als in unseren bisherigen Reiseländern.
Entgegen der gängigen Reisewarnungen fühlten wir uns nirgends unsicher.
In Singapur sprechen Inder, Chinesen, Malayen und Indonesier plötzlich gutes Englisch:-). Die vielen Kulturen leben friedlich mit- und nebeneinander. Singapur macht uns einfach Spaß und in weniger touristischen Stadtteilen kann man trotz Verwestlichung und dem Großstadtpomp noch das echte Asien erleben: Wuselige Foodcourts, exzellentes Essen, little India und Chinatown mit den typischen Läden, bunte Märkte mit Obst, Gemüse und Fleisch, Geruch und verschiedenste Flüssigkeiten auf dem Boden inklusive:-) Wir kommen wieder!
Die Australier des Northern Territory werden von den Ostküstenbewohnern oft belächelt, da sie "hinterwäldlerisch" seien und unzivilisiert. Uns haben sie gezeigt, dass es auch sehr interessante und unkomplizierte Menschen in Australien gibt. Nach unseren überwiegend negativen Begegnungen mit Australiern an der Ostküste und auch in anderen Ländern (allen voran: Bali) war das nun sehr überraschend:-)
Im Outback trifft man dann endlich auch mal auf Aborigines, allerdings eher im Zusammenhang mit Alkohol, Petrol-Sniffing oder als "Touristenattraktion". Die Ureinwohner werden im Outback extrem vermarktet, wir haben bis heute kein klares Bild von ihnen. Auch ist für uns fraglich, ob es die "wilden" Aborigines überhaupt noch gibt, allerdings haben wir uns nur sehr wenig mit dem Thema beschäftigt.
Reise- und Sicherheitshinweise:
Entgegen der Angaben der Auswärtigen Amtes war Sandakan in Sabah sicher bereisbar.
In einem Gebiet östlich von Sandakan fielen im Frühjahr philippinische Rebellen ein.
Während des zweiten Reisehalbjahres gab es keine schwerwiegenden kriminellen Aktivitäten gegen uns. Einzig und allein in der Touristenhochburg Bali wurden ich beim Geldwechsel in einer vermeintlichen Wechselstube um etwa 15 Euro betrogen. Der Trick war einfach und danach sofort durchschaubar. So etwas passierte nur, weil ich mir meiner Sache zu sicher war. Wenn sie das Geld so dringend brauchen, sollen sie es behalten und sich ein Eis davon kaufen:-)
Unser 2. Reisehalbjahr führte uns nach Laos, Thailand, Malaysia, Indonesien, Australien (Northern Territory, South Australia) und Singapur. Die ursprünglich geplanten Länder Vietnam, Myanmar, Kambodscha sowie weitere Teile Indonesiens und Malaysias haben wir weggelassen bzw. auf Eis gelegt. Hinzu kam überraschend ein zweites Mal Australien und Singapur.
Zeitlicher Ablauf:
Die Reihenfolge der Länder in Südostasien hatten wir unterwegs geändert. Wir sind zunächst in die Länder Laos und Thailand gereist, da es dort im April ziemlich heiß wird und wir schon spät dran waren. Thailand haben wir wesentlich länger bereist als geplant. Danach ging es nach Malaysia und Indonesien, wo wir wesentlich weniger Zeit verbrachten als geplant. Die zeitliche Lücke füllte Australien mit 5 Wochen Reisedauer. Eher zufällig kamen wir nach zwei Tagen Singapur am 365. Reisetag in Deutschland an.
Nach der ursprünglichen Planung wären wir seit Anfang Juli in Südamerika. Wir haben uns jedoch entschieden zumindest vorübergehend das Reisemittel zu wechseln und Europa hinzugenommen.
Gründe für die Umplanung waren extrem hohe Temperaturen in Kambodscha, Vietnam und Myanmar und die Veränderung unserer Interessen. Malaysia haben bis auf Nationalparks als eher uninteressant empfunden. Sowohl Malaysia als auch Indonesien sind zum einen auf Tourentourismus ausgelegt, zum anderen gibt es einen Backpacker-"Highway". Beides ist nichts für uns. Individualreisen kann hier relativ teuer werden.
Finanzen:
Wir hatten erwartet, dass Thailand teurer ist als Laos. Es stellte sich heraus, dass es umgekehrt ist. Während der ersten Hälfte unseres Thailandaufenthaltes waren die Übernachtungskosten geringer als die Kosten für Essen. Das war sonst nirgendwo der Fall. Sowohl Laos und Thailand sind günstige Reiseländer.
Wie erwartet waren Malaysia und Indonesien teurer als Laos und Thailand. Vor allem die Übernachtungen sind teurer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis nimmt hier drastisch ab. Reisen in Malaysia und Indonesien ist vielerorts nur mit Reiseagenturen sinnvoll, was die Angelegenheiten teurer macht. Individualtouristen wird das Leben oft schwer gemacht, da Zugang zu vielen Nationalparks nur im Rahmen einer Tour oder mit Guide erlaubt ist. Unternimmt man etwas doch im Alleingang spart man kein Geld.
In Indonesien haben die vielen Inlandsflüge innerhalb kurzer Zeit unsere Transportkosten in die Höhe getrieben. Unseren geplanten Südotasienschnitt von 500 Euro pro Monat pro Person haben wir daher um etwa 15% überschritten.
Australien kam unplanmäßig dazu. Die kurz vor der Einreise abgeschätzten Kosten konnten wir gut einhalten.
Vor allem durch den zweiten Australienaufenthalt und Fiji aus dem ersten Halbjahr liegen wir jetzt über den ursprünglich geplanten Kosten. Da wir unvorhergesehene Mehrkosten eingeplant haben und sich diese im vernünfigen Rahmen bewegen, wird dieser Punkt kaum Einfluss auf die weitere Durchführung der Reise haben.
Übernachtung pro Tag pro Person
Laos: 5,4 Euro
Thailand: 4,9 Euro
Malaysia: 8,8 Euro
Indonesien: 8,9 Euro
Australien: 8,6 Euro (Campsites)
Singapur: 21,2 Euro
Essen pro Tag pro Person
Laos: 3,6 Euro
Thailand: 4,4 Euro
Malaysia: 4,7 Euro
Indonesien 3,9 Euro
Australien: 3,9 Euro (ausschließlich Selbstversorgung)
Singapur: 12,6 Euro
Transport pro Tag pro Person
Laos: 5,0 Euro
Thailand: 2,7 Euro
Malaysia: 4,2 Euro
Indonesien: 17,7 Euro
Australien: vergleichsweise teuer, wir hatten ein kleinen Camper, auf den knapp 6000 km haben wir für 790 Euro Benzin verfahren.
Singapur: 5,4 Euro
In Südostasien haben wir hauptsächlich im Doppelzimmer übernachtet, in Thailand gelegentlich im Zelt. Gegessen haben wir in Garküchen und auf Märkten, gelegentlich haben wir selbst gekocht.
Der Transport erfolgte per Bus, Sammeltaxi und Zug, in Malaysia und Indonesien auch per Flugzeug.
Die vielen Flüge in Indonesien innerhalb kurzer Zeit erklären die hohen Transportkosten.
In Australien haben wir nur im Camper in einfachen Bushcamps und Caravan Parks übernachtet. Die Campsites im Zentrum waren erheblich günstiger als die an der Ostküste. Wir haben ausschließlich selbst gekocht. Der Benzinpreis (Unleaded 91) schwankte zwischen 1,45 und 2,33 AUSDollar.
Gesundheit:
Außer einem Hundertfüßlerbiß hatte ich auch im zweiten Halbjahr keine gesundheitlichen Probleme, aber kaum zurück in Deutschland hatte ich wegen niedriger Temperaturen eine leichte Erkältung:).
Anne hatte in Thailand nach einem kleinen Sturz eine Schürfwunde am Knie und einen Hautausschlag in Laos.
Ausrüstung:
Wir haben unterwegs teilweise Kleidung ersetzt, was in Südostasien recht günstig ist. Mein Tagesrucksack hat durch Verschleiß den Geist aufgegeben, so dass er ersetzt werden mußte.
In Deutschland steigen wir vom Rucksack auf Fahrradtaschen um, Outdoorkleidung wird durch Fahrradkleidung ersetzt.
Unsere bisherigen Lieblingreiseziele:
Meines: immernoch Afrika, im zweiten Halbjahr war Australien, Thailand, Laos und Flores gut, Singapur nicht zu vergessen.In Malaysia leider nur die Nationalparks.
Annes: Fiji bleibt Favorit, aber wir haben sehr viele tolle Länder bereist... Das Stranderlebnis war in Thailand am besten, die Menschen auf Flores waren faszinierend und herzlich und das Reisen machte in Laos und Nordthailand unglaublich viel Spaß. Und dann ist da noch Afrika:-)
Sichtbare Umweltprobleme unserer Reiseziele:
Allgemein hat Südostasien (ohne Singapur) Müll ein gravierendes Problem. Während man in Thailand und Malaysia das Problem zumindest an Land einigermaßen im Griff hat, ist der Zustand in Laos katastrophal. Man hat hier nicht gelernt mit Kunstoff und Glasmüll umzugehen. Dieser wird vermutlich aus Gewohnheit einfach irgendwo hingeworfen. Die Meere vor Südostasien sind extrem vermüllt, was man auf Bootfahrten und am Strand nicht übersieht.
Das Hauptproblem in Malaysia sind Palmölplantagen so weit das Auge reicht. Es werden große Waldgebiete brandgerodet und durch eine Ölpalmen Monokultur ersetzt. Es bietet sich sehr oft ein Szenario des Schreckens, welches eine gute Kulisse für einen Endzeitfilm wäre. Während im Rest der Welt auf der großen Uhr noch fünf vor 12 ist, ist es hier schon zwei Minuten nach 12.
Die Tier und Pflanzenwelt wird dadurch auf kleine Gebiete verdrängt und viele endemischen Arten sind vom Aussterben bedroht. Hier muss international dringend unter die Arme gegriffen werden. Man wirbt im Tourismus gerne mit der grandiosen Tierwelt Malaysias, aber die Bestände sind stark gefährdet. Bis auf die Nationalparks war Malaysia für uns als Reiseland eher uninteressant. Diese sollte man dort unbedingt besuchen, weil es sich lohnt und deren Fortbestand sichert.
In Nordthailand und Laos ist Brandrodung ein enormes Umweltrisiko.
In Thailand und Laos werden Arbeitselefanten jetzt im Tourismus eingesetzt.
Verhaltensstörungen sind selbst für Leihen nicht zu Übersehen. Affen werden als Ausstellungsstück noch in kleinen Käfigen gehalten und müssen vor sich hinvegetieren. In Malaysia und Indonesien werden Orang Utans als Haustiere gehalten, die Eltern werden getötet und das Junge in einen Käfig gesteckt. Das Alles sollte eigentlich nicht mehr zeitgemäß sein und hat im 21. Jahrhundert nichts verloren.
In Südostasien hat Umweltschutz von der Politik bis zum Einzelnen einen bedenklich geringen Stellenwert.
In Australien sind die enorm großen Weidegebiete eine Gefahr für das Buschland. Ähnlich wie in Namibia und Botswana benötigt man für wenige Weidetiere große Landflächen. Der offene Buschwald wird dadurch zerstört. Auf einem einhundert Kilometer langen Streckenabschitt in Südaustralien kann man sich davon ein gutes Bild machen: buschloses Weideland mit wenigen Schafen so weit das Auge reicht.
Menschen und Kulturen:
Südostasien. Andere Länder andere Sitten:-) Wir fühlten uns durchweg wohl in diesem extrem bevölkerten Teil der Erde, nur Lärm und Umweltprobleme wurden uns manchmal zuviel.
Ein Hauptgrund, dass wir uns so wohlfühlten, ist wohl, dass wir zwar neugierig betrachtet, fotografiert und angesprochen wurden, jedoch mit einer angenehmen asiatischen Zurückhaltung. Kommunikation fand durch sprachliche Barrieren oft mit Augen, Händen und Bildern statt, was zu wesentlich intensiveren Begegnungen führte als in unseren bisherigen Reiseländern.
Entgegen der gängigen Reisewarnungen fühlten wir uns nirgends unsicher.
In Singapur sprechen Inder, Chinesen, Malayen und Indonesier plötzlich gutes Englisch:-). Die vielen Kulturen leben friedlich mit- und nebeneinander. Singapur macht uns einfach Spaß und in weniger touristischen Stadtteilen kann man trotz Verwestlichung und dem Großstadtpomp noch das echte Asien erleben: Wuselige Foodcourts, exzellentes Essen, little India und Chinatown mit den typischen Läden, bunte Märkte mit Obst, Gemüse und Fleisch, Geruch und verschiedenste Flüssigkeiten auf dem Boden inklusive:-) Wir kommen wieder!
Die Australier des Northern Territory werden von den Ostküstenbewohnern oft belächelt, da sie "hinterwäldlerisch" seien und unzivilisiert. Uns haben sie gezeigt, dass es auch sehr interessante und unkomplizierte Menschen in Australien gibt. Nach unseren überwiegend negativen Begegnungen mit Australiern an der Ostküste und auch in anderen Ländern (allen voran: Bali) war das nun sehr überraschend:-)
Im Outback trifft man dann endlich auch mal auf Aborigines, allerdings eher im Zusammenhang mit Alkohol, Petrol-Sniffing oder als "Touristenattraktion". Die Ureinwohner werden im Outback extrem vermarktet, wir haben bis heute kein klares Bild von ihnen. Auch ist für uns fraglich, ob es die "wilden" Aborigines überhaupt noch gibt, allerdings haben wir uns nur sehr wenig mit dem Thema beschäftigt.
Reise- und Sicherheitshinweise:
Entgegen der Angaben der Auswärtigen Amtes war Sandakan in Sabah sicher bereisbar.
In einem Gebiet östlich von Sandakan fielen im Frühjahr philippinische Rebellen ein.
Während des zweiten Reisehalbjahres gab es keine schwerwiegenden kriminellen Aktivitäten gegen uns. Einzig und allein in der Touristenhochburg Bali wurden ich beim Geldwechsel in einer vermeintlichen Wechselstube um etwa 15 Euro betrogen. Der Trick war einfach und danach sofort durchschaubar. So etwas passierte nur, weil ich mir meiner Sache zu sicher war. Wenn sie das Geld so dringend brauchen, sollen sie es behalten und sich ein Eis davon kaufen:-)
Labels:
Allgemeines,
Australien,
Bali,
Flores,
Indonesien,
Laos,
Malaysia,
Outback,
Reisekosten,
Sabah,
Singapur,
Thailand
Montag, 22. April 2013
Reisekosten Thailand
Für Reisekosteninteressierte die Ausgaben in Thailand pro Tag pro Person:
1. Reiseabschnitt 30 Tage: Alles nördlich von Bangkok
Übernachtung: 3,25 Euro
Essen: 3,7 Euro
Transport: 2 Euro
2. Reiseabschnitt 24 Tage: Bangkok und alles südlich davon
Übernachtung: 7,45 Euro
Essen: 4.95 Euro
Transport: 3,35 Euro
Übernachtet haben wir in Doppelzimmern und Bungalows mit eigenem Bad und WC, im 1. Abschnitt auch gelegentlich gezeltet. Die Zimmer entsprachen deutschen Pensionszimmern, manchmal Mittelklassehotels, die Strandbungalows waren einfach aber zwechmäßig.
Gegessen haben wir meistens in Garküchen. Wir haben aber auch Essen im Supermarkt und am Markt eingekauft. Auf den Inseln haben wir selbst gekocht und auch im Resortrestaurant gegessen.
Transport erfolgte per Bus, Zug, Tuktuk, Taxi, Motorroller, Boot.
Die höheren Ausgaben im 2. Reiseabschnitt sind auf die Bungalows mit Meerlick, teuere Zimmer in Bangkok und billiges Zelten im 1. Abschnitt zurückzuführen. Das Essen in den Resorts war ebenfalls etwas teurer als in Garküchen. Die Kosten für die Fähren und ein 1.Klasse Bus haben die Transportkosten ansteigen lassen.
1. Reiseabschnitt 30 Tage: Alles nördlich von Bangkok
Übernachtung: 3,25 Euro
Essen: 3,7 Euro
Transport: 2 Euro
2. Reiseabschnitt 24 Tage: Bangkok und alles südlich davon
Übernachtung: 7,45 Euro
Essen: 4.95 Euro
Transport: 3,35 Euro
Übernachtet haben wir in Doppelzimmern und Bungalows mit eigenem Bad und WC, im 1. Abschnitt auch gelegentlich gezeltet. Die Zimmer entsprachen deutschen Pensionszimmern, manchmal Mittelklassehotels, die Strandbungalows waren einfach aber zwechmäßig.
Gegessen haben wir meistens in Garküchen. Wir haben aber auch Essen im Supermarkt und am Markt eingekauft. Auf den Inseln haben wir selbst gekocht und auch im Resortrestaurant gegessen.
Transport erfolgte per Bus, Zug, Tuktuk, Taxi, Motorroller, Boot.
Die höheren Ausgaben im 2. Reiseabschnitt sind auf die Bungalows mit Meerlick, teuere Zimmer in Bangkok und billiges Zelten im 1. Abschnitt zurückzuführen. Das Essen in den Resorts war ebenfalls etwas teurer als in Garküchen. Die Kosten für die Fähren und ein 1.Klasse Bus haben die Transportkosten ansteigen lassen.
Donnerstag, 24. Januar 2013
Weltreise Unlimited Zwischenbilanz
Über sechseinhalb Monate sind wir jetzt schon unterwegs.
Wir haben Namibia, Botswana, Sambia (Viktoriafälle), Australien (Ostküste), Fiji und Neuseeland bereist. Fiji stand nicht in der ursprünglichen Planung.
Zeitlicher Ablauf:
Im "Zeitplan" hinken wir etwa drei Wochen hinterher. Das liegt daran, dass Fiji hinzukam und Neuseeland zwei Wochen länger dauerte. In Australien waren wir kürzer als geplant, so dass dies teilweise ausgeglichen wird. Laut Planung wären wir schon Anfang Januar 2013 hier in Asien.
Finanzen:
Die Reisekosten stimmen gut mit der Planung überein.
Fiji kam als zusätzlicher Kostenpunkt hinzu. Die zusätzlichen Ausgaben konnten wir vorher gut abschätzen. In Neuseeland liegen wir 10 Prozent über den geplanten Kosten, da wir dort 2 Wochen länger waren. Die Zusatzkosten sind durch einen Puffer finanziert. Für Interessierte ein Auszug aus unseren Ausgaben:
Übernachtung pro Tag pro Person
Afrika: 8,6 Euro
Australien: 13.7 Euro
Fiji: 12.5 Euro
Neuseeland 11,2 Euro
Essen pro Tag pro Person
Afrika: 5,4 Euro
Australien: 5,4 Euro, bei Wasser und Brot :)
Fiji: 4,1 Euro, Potential nach unten vorhanden
Neuseeland: 6,6 Euro, wir haben uns oft verleiten lassen:), Potential nach unten vorhanden
Transport pro Tag pro Person
Afrika: teuer, wir hatten ein voll ausgerüstetes Allradauto für 9 Wochen
Australien: 12,1 Euro, inkl. 2 Wochen Kleinwagen
Fiji: 4 Euro
Neuseeland: 8,5 Euro, inkl. 8 Tage Kleinwagen
Übernachtet haben im Zelt und im Doppelzimmer. Essen gab es aus dem Supermarkt und gelegentlich aus Schnellrestaurants. Wir achten auf die Abdeckung der Vitamine, Mineralstoffe, Energie und Proteine.
Gesundheit:
Gesundheitlich gab es bis auf Annes Knieverletzung und eine Blasenentzündung keine grossen Schwierigkeiten, das Knie ist mittlerweile gut ausgeheilt.
Ausrüstung: Ein paar Sachen haben wir ersetzen müssen, die Kosten sind überschaubar und in den Reisekosten verrechnet.
So langsam machen T-Shirts, Hosen und Schuhe schlapp.
Unsere bisherigen Lieblingreiseziele:
Meines: Afrika
Annes: Fiji
Sichtbare Umweltprobleme unserer Reiseziele:
Bis auf Fiji wurde in allen Ländern auffällig viel Rinderzucht betrieben. Bekanntlich ist Rinderzucht die ineffizienteste Form der Fleischerzeugug. Es werden enorm viel Wasser und riesige Gebiete als Weideland benötigt. Besonders in den trockenen afrikanischen Ländern kommt es hier zu starker Überweidung. Dies hat den Verlust von Grundwasser zur Folge und das Land wird letztendlich in Wüste umgewandelt. Außerdem werden Wildtiere vertrieben. Profiteure sind die wenigen Großgrundbesitzer, die das Fleisch nach Europa und in die Nachbarländer exportieren.
In Neuseeland kam es Aufgrund von Rinder und Schafzucht zur Rodung großer Waldgebiete und damit zu einem starken Rückgang der heimischen Fauna.
In Afrika ist Wilderei, vor Allem auf Nashörner, ein schwer kontrollierbares Problem.
In Fiji ist Müll ein Problem. Oft wird er einfach irgendwo hingeworfen. Man versucht dies durch Regierungskampagnen zu verbessern.
Der zunehmenden Plantagenwirtschaft in Fiji fallen Waldgebiete zum Opfer. Den selben Effekt hat der Ausbau der touristischen Infrastruktur. Menschen und Kulturen:
Im südlichen Afrika konnten wir die Menschen anfangs schlecht einschätzen. Wir hörten von hohen Kriminalitätsraten (v.a. in Windhoek) und hielten uns daher zurück. Im Laufe der Zeit wurde das anders. Wir fühlten uns selten unsicher, hielten aber natürlich sämtliche üblichen Sicherheitsvorkehrungen ein, ließen den Wagen nie allein usw. Alles in allem war der Kontakt mit den Einheimischen sehr herzlich, in abgelegeneren Gebieten natürlich auch interessanter. Wir kamen oft mit Einheimischen ins Gesprächen und erfuhren viel über deren Leben und oft auch Nöte. Übrigens arbeiten hier die Frauen, Männer hängen meist im Dorf rum und nicht selten trinken sie Alkohol, wenn nötig gehen sie jagen. Traditionelle Medizin, Medizinmänner und Rituale spielen hier noch eine sehr große Rolle. Bettlern sind wir ebenfalls oft begegnet, oft verkauften diese auch selbstgeschnitzte Andenken. Mit der Zeit wurde der Umgang damit anstrengend: Manche schienen nicht notleidend zu sein, andere waren es, bettelten aber nicht. Man kann nicht jedem geben, gibt man überhaupt etwas? Als Reisender ist man der Reiche...
Die Stämme und Völker Namibias und Botswanas, die auf einfachste Weise mit traditioneller Lebensweise im Lehmhütten leben waren natürlich faszinierend. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass es davon noch so viele gibt.
Ein schwieriges Thema war der Umgang zwischen Schwarzen und Weißen, die Apartheid ist trotz Gegenmaßnahmen im Umgang miteinander noch sehr zu spüren.
Australier haben wir nur an der Ostküste erlebt. Die meisten Menschen wirkten auf uns etwas prollig und oberflächlich, westlicher Lebensstil. Ab und zu begegneten wir aber auch interessanten Aussies, die so waren, wie man sie sich vorstellt: nett, locker, gastfreundlich und offen. Es wurde schnell klar, dass der riesige australische Kontinent so viele verschiedene Menschen wie Regionen hat. Unser Einblick war kurz und sehr beschränkt.
Die Bewohner Fijis waren die herzlichsten und offensten Menschen, denen wir bisher begegnet sind. Trotz des meist sehr einfachen Lebens oder gerade deshalb wirkten die Menschen auf uns sehr zufrieden, schenken jedem ein Lächeln und man kam schnell ins Gespräch. Auf Fiji leben aus historischen Gründen viele Inder, die meist Geschäftsleute sind. In Dörfern bekamen wir eindrucksvolle Einblicke in das traditionelle Leben der Fijianer. Die Menschen leben überwiegend als Selbstversorger, was man vor allem in Supermärkten gut sehen konnte: In Dörfern gab es neben Mehl, Eiern, Klopapier und Keksen nicht viel, in Städten gab es etwas mehr. Es herrscht ein starker Familienzusammenhalt, Generationen sind füreinander da, Trennung wegen Arbeit schmerzt. Feste werden ausgiebig und fröhlich gefeiert, der Glaube spielt eine große Rolle. Der Lebensstandard ist niedrig, richtige Armut haben wir jedoch selten gesehen.
Das Militärregime macht Fiji zu einem sehr sicheren Reiseland, bewaffnete Überfälle gibt es nicht, wir fühlten uns nie unsicher.
Spannend war die Gesundheitspolitik: In der Schule gab es ein extra Schulfach Gesundheit/Hygiene und in Tageszeitungen stolperte man immer wieder über Informationen zur Gesundheitsprophylaxe, beispielsweise war Diabetes ein großes Thema. Neuseeländer sind sehr gastfreundlich und stolz auf ihr Land. Sie freuen sich über Besucher und sind in wirklich jeder Situation für ein Schwätzchen aufgelegt, was für uns doch eher ruhige Deutsche nicht immer einfach war;-) Dadurch hatten wir tatsächlich fast täglich mit Kiwis, wie sie sich selbst nennen, zu tun. Neuseeländer sind offener und wesentlich gelassener als wir Deutschen. Nachkommen der ersten Besiedler, der Maori, erkennt man am Aussehen, ihr Lebensstil war für uns jedoch nicht erkenntlich anders, allerdings hatten wir hier keine Einblicke. Ansonsten ist Neuseeland westlich, nicht wesentlich anders als Deutschland.
Reise- und Sicherheitshinweise:
Der einzige kriminelle Vorfall, den wir erlebt haben, war der Diebstahl eines Outdoor Trockentuchs in Neuseeland (Wert 6 Euro). Wir zelteten als einzige auf einem Backcountry Campsite und ließen das Tuch in einem Shelter zum Trocknen hängen. Als wir am späten Morgen aufstanden, war es weg, vermutlich gestohlen durch ein paar Touristen, die morgens zu hören waren. Eine anderer Kanditat sind die schlitzohrigen Wekahühner.
Wir haben Namibia, Botswana, Sambia (Viktoriafälle), Australien (Ostküste), Fiji und Neuseeland bereist. Fiji stand nicht in der ursprünglichen Planung.
Zeitlicher Ablauf:
Im "Zeitplan" hinken wir etwa drei Wochen hinterher. Das liegt daran, dass Fiji hinzukam und Neuseeland zwei Wochen länger dauerte. In Australien waren wir kürzer als geplant, so dass dies teilweise ausgeglichen wird. Laut Planung wären wir schon Anfang Januar 2013 hier in Asien.
Finanzen:
Die Reisekosten stimmen gut mit der Planung überein.
Fiji kam als zusätzlicher Kostenpunkt hinzu. Die zusätzlichen Ausgaben konnten wir vorher gut abschätzen. In Neuseeland liegen wir 10 Prozent über den geplanten Kosten, da wir dort 2 Wochen länger waren. Die Zusatzkosten sind durch einen Puffer finanziert. Für Interessierte ein Auszug aus unseren Ausgaben:
Übernachtung pro Tag pro Person
Afrika: 8,6 Euro
Australien: 13.7 Euro
Fiji: 12.5 Euro
Neuseeland 11,2 Euro
Essen pro Tag pro Person
Afrika: 5,4 Euro
Australien: 5,4 Euro, bei Wasser und Brot :)
Fiji: 4,1 Euro, Potential nach unten vorhanden
Neuseeland: 6,6 Euro, wir haben uns oft verleiten lassen:), Potential nach unten vorhanden
Transport pro Tag pro Person
Afrika: teuer, wir hatten ein voll ausgerüstetes Allradauto für 9 Wochen
Australien: 12,1 Euro, inkl. 2 Wochen Kleinwagen
Fiji: 4 Euro
Neuseeland: 8,5 Euro, inkl. 8 Tage Kleinwagen
Übernachtet haben im Zelt und im Doppelzimmer. Essen gab es aus dem Supermarkt und gelegentlich aus Schnellrestaurants. Wir achten auf die Abdeckung der Vitamine, Mineralstoffe, Energie und Proteine.
Gesundheit:
Gesundheitlich gab es bis auf Annes Knieverletzung und eine Blasenentzündung keine grossen Schwierigkeiten, das Knie ist mittlerweile gut ausgeheilt.
Ausrüstung: Ein paar Sachen haben wir ersetzen müssen, die Kosten sind überschaubar und in den Reisekosten verrechnet.
So langsam machen T-Shirts, Hosen und Schuhe schlapp.
Unsere bisherigen Lieblingreiseziele:
Meines: Afrika
Annes: Fiji
Sichtbare Umweltprobleme unserer Reiseziele:
Bis auf Fiji wurde in allen Ländern auffällig viel Rinderzucht betrieben. Bekanntlich ist Rinderzucht die ineffizienteste Form der Fleischerzeugug. Es werden enorm viel Wasser und riesige Gebiete als Weideland benötigt. Besonders in den trockenen afrikanischen Ländern kommt es hier zu starker Überweidung. Dies hat den Verlust von Grundwasser zur Folge und das Land wird letztendlich in Wüste umgewandelt. Außerdem werden Wildtiere vertrieben. Profiteure sind die wenigen Großgrundbesitzer, die das Fleisch nach Europa und in die Nachbarländer exportieren.
In Neuseeland kam es Aufgrund von Rinder und Schafzucht zur Rodung großer Waldgebiete und damit zu einem starken Rückgang der heimischen Fauna.
In Afrika ist Wilderei, vor Allem auf Nashörner, ein schwer kontrollierbares Problem.
In Fiji ist Müll ein Problem. Oft wird er einfach irgendwo hingeworfen. Man versucht dies durch Regierungskampagnen zu verbessern.
Der zunehmenden Plantagenwirtschaft in Fiji fallen Waldgebiete zum Opfer. Den selben Effekt hat der Ausbau der touristischen Infrastruktur. Menschen und Kulturen:
Im südlichen Afrika konnten wir die Menschen anfangs schlecht einschätzen. Wir hörten von hohen Kriminalitätsraten (v.a. in Windhoek) und hielten uns daher zurück. Im Laufe der Zeit wurde das anders. Wir fühlten uns selten unsicher, hielten aber natürlich sämtliche üblichen Sicherheitsvorkehrungen ein, ließen den Wagen nie allein usw. Alles in allem war der Kontakt mit den Einheimischen sehr herzlich, in abgelegeneren Gebieten natürlich auch interessanter. Wir kamen oft mit Einheimischen ins Gesprächen und erfuhren viel über deren Leben und oft auch Nöte. Übrigens arbeiten hier die Frauen, Männer hängen meist im Dorf rum und nicht selten trinken sie Alkohol, wenn nötig gehen sie jagen. Traditionelle Medizin, Medizinmänner und Rituale spielen hier noch eine sehr große Rolle. Bettlern sind wir ebenfalls oft begegnet, oft verkauften diese auch selbstgeschnitzte Andenken. Mit der Zeit wurde der Umgang damit anstrengend: Manche schienen nicht notleidend zu sein, andere waren es, bettelten aber nicht. Man kann nicht jedem geben, gibt man überhaupt etwas? Als Reisender ist man der Reiche...
Die Stämme und Völker Namibias und Botswanas, die auf einfachste Weise mit traditioneller Lebensweise im Lehmhütten leben waren natürlich faszinierend. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass es davon noch so viele gibt.
Ein schwieriges Thema war der Umgang zwischen Schwarzen und Weißen, die Apartheid ist trotz Gegenmaßnahmen im Umgang miteinander noch sehr zu spüren.
Australier haben wir nur an der Ostküste erlebt. Die meisten Menschen wirkten auf uns etwas prollig und oberflächlich, westlicher Lebensstil. Ab und zu begegneten wir aber auch interessanten Aussies, die so waren, wie man sie sich vorstellt: nett, locker, gastfreundlich und offen. Es wurde schnell klar, dass der riesige australische Kontinent so viele verschiedene Menschen wie Regionen hat. Unser Einblick war kurz und sehr beschränkt.
Die Bewohner Fijis waren die herzlichsten und offensten Menschen, denen wir bisher begegnet sind. Trotz des meist sehr einfachen Lebens oder gerade deshalb wirkten die Menschen auf uns sehr zufrieden, schenken jedem ein Lächeln und man kam schnell ins Gespräch. Auf Fiji leben aus historischen Gründen viele Inder, die meist Geschäftsleute sind. In Dörfern bekamen wir eindrucksvolle Einblicke in das traditionelle Leben der Fijianer. Die Menschen leben überwiegend als Selbstversorger, was man vor allem in Supermärkten gut sehen konnte: In Dörfern gab es neben Mehl, Eiern, Klopapier und Keksen nicht viel, in Städten gab es etwas mehr. Es herrscht ein starker Familienzusammenhalt, Generationen sind füreinander da, Trennung wegen Arbeit schmerzt. Feste werden ausgiebig und fröhlich gefeiert, der Glaube spielt eine große Rolle. Der Lebensstandard ist niedrig, richtige Armut haben wir jedoch selten gesehen.
Das Militärregime macht Fiji zu einem sehr sicheren Reiseland, bewaffnete Überfälle gibt es nicht, wir fühlten uns nie unsicher.
Spannend war die Gesundheitspolitik: In der Schule gab es ein extra Schulfach Gesundheit/Hygiene und in Tageszeitungen stolperte man immer wieder über Informationen zur Gesundheitsprophylaxe, beispielsweise war Diabetes ein großes Thema. Neuseeländer sind sehr gastfreundlich und stolz auf ihr Land. Sie freuen sich über Besucher und sind in wirklich jeder Situation für ein Schwätzchen aufgelegt, was für uns doch eher ruhige Deutsche nicht immer einfach war;-) Dadurch hatten wir tatsächlich fast täglich mit Kiwis, wie sie sich selbst nennen, zu tun. Neuseeländer sind offener und wesentlich gelassener als wir Deutschen. Nachkommen der ersten Besiedler, der Maori, erkennt man am Aussehen, ihr Lebensstil war für uns jedoch nicht erkenntlich anders, allerdings hatten wir hier keine Einblicke. Ansonsten ist Neuseeland westlich, nicht wesentlich anders als Deutschland.
Reise- und Sicherheitshinweise:
Der einzige kriminelle Vorfall, den wir erlebt haben, war der Diebstahl eines Outdoor Trockentuchs in Neuseeland (Wert 6 Euro). Wir zelteten als einzige auf einem Backcountry Campsite und ließen das Tuch in einem Shelter zum Trocknen hängen. Als wir am späten Morgen aufstanden, war es weg, vermutlich gestohlen durch ein paar Touristen, die morgens zu hören waren. Eine anderer Kanditat sind die schlitzohrigen Wekahühner.
Labels:
Afrika,
Allgemeines,
Australien,
Botswana,
Fiji,
Namibia,
Neuseeland,
Reisekosten,
Sambia
Abonnieren
Posts (Atom)